Philipp mit tollem 9. Platz beim Landespunktwertungsturnier

Am vergangenen Samstag fand in Döbeln das Landespunktwertungsturnier der A-Schüler statt, für das sich Philipp als starker 2. und Said als ebenso starker 3. des Bezirkspunktwertungsturniers qualifiziert hatten.

Bedauerlicherweise musste Said aufgrund einer Verletzung seinen Start absagen – Kopf hoch, da wird mehr kommen!

So blieb als einziger Vertreter unseres Vereins Philipp, der zumindest das Ziel hatte, starke Leistungen zu liefern und vielleicht wieder den Einzug in eine der beiden Endrunden zu schaffen.

(Anmerkung: Es wurde in 3 Vorrundengruppe zu je 7 Spielern gespielt, von denen die ersten beiden in die Endrunde A um die Plätze 1-6 und die Ränge 3 & 4 in die Endrunde B um die Plätze 7-12 einzogen.)

Pünktlich kurz nach 8 starteten Philipp, der Schreiber dieser Zeilen und Philipp H, der sich bereit erklärt hatte, die Fahrt zu übernehmen, nach Döbeln, in dem man pünktlich angelangte, so dass genügend Zeit zur Erwärmung blieb.

An dieser Stelle schonmal ein dickes DANKESCHÖN an PHILIPP H, der uns fuhr und auch vor Ort als ruhiger Pol dabei half, das Turnier gut zu absolvieren!

Die parallel stattfindenden Landespunktwertungsturniere der besten SpielerInnen aus Sachsen in den Altersklassen U11 und U15 starteten fast pünktlich 10:00 Uhr und Philipps erster Gegner war mit Hannes Kipping ein Spieler des Talentstützpunktes Radebeul, gegen den er zwar leicht favorisiert war, der jedoch einerseits ein unangenehm zu spielender Linkshänder war und später mit seinem Sieg gegen den an 2 gesetzten Bach aus Dresden andererseits seine Möglichkeiten aufzeigte. Philipp spielte aber hoch konzentriert, schaffte es gut, die Initiative zu übernehmen und konnte mit 3 zu 0 Sätzen erfolgreich ins Turnier starten.

Im 2. Spiel, auf das er leider aufgrund eines Freiloses (so ist das in 7er-Gruppen) eine recht lange Zeit warten musste, stand ihm mit dem eben erwähnten Bach ein Kontrahent gegenüber, den er bereits einmal (von 2 Duellen) schlagen konnte, was dieses Mal leider nicht gelang – 1:3.

Doch noch war nichts verloren – Spiel 3 gegen den Gornsdorfer Wetzel musste gewonnen werden. Bedauerlicherweise unterliefen Philipp hier mehr Fehler als üblich, wobei der Gegner stark agierte. Dieser schaffte es, Philipp immer mehr in eine passive Position zu drängen und so folgerichtig klar 3:0 zu siegen.

Nach einer kurzen Phase des Ärgerns und Abbaus des Frustes ob der eben gezeigten Leistung wollte Philipp nochmal angreifen, was toll gelang.

Zunächst wurde der Holzhausener T. Kluge glatt 3:0 geschlagen, ehe mit Max Müller aus Kamenz der nächste „schwere Brocken“ vor ihm lag. Ebenjener Max Müller hatte Philipp bereits 2mal bei Landesturnieren bezwungen und ging auch dieses Mal mit 2:0 in Front, wobei Philipp an sich stark spielte und lediglich einige vermeidbare Fehler zu viel beging. Mit verringerter Häufigkeit dieser schaffte er es, immer besser ins Spiel zu kommen, erst Satz 3 mit 11:8 und folgend die Durchgänge 4 & 5 klar zu erringen und damit dem Einzug zumindest in die Platzierungsrunde deutlich näher zu rücken.

Im Abschlussduell gegen den amtierenden Landesmeister U13, Piechotta aus Hohenstein-Ernstthal, wollte Philipp dann alles klarmachen. Sein Kontrahent schien durch seine vorhergehende Niederlage gegen o. e. Bach noch etwas angeschlagen, was allerdings Philipp mehr abzulenken schien. Nach knapp gewonnenem ersten Durchgang und Führung im 2. ließ er sich durch das Lamentieren seines Gegenüber etwas aus der Ruhe bringen, beging einige Fehler zu viel, wodurch die Sätze 2 & 3 mit 8:11 und 10:12 verloren gingen. Anerkennung verdient, wie es Philipp danach schaffte, sich wieder auf das Spiel zu fokussieren, Druck auszuüben und das nun auf der anderen Seite aufkommende Nervenflattern auszunutzen, um die Sätze 4 & 5 klar 11:3 und 11:2 zu gewinnen!

Der 4. Sieg im 6. Einzel bedeutete dann Punktgleichheit mit ebenjenem Piechotta, der jedoch dank des besseren Satzverhältnisses den Einzug ins A-Finale schaffte, während Philipp im B-Finale die Chance hatte, weiter gut zu agieren – der knappe 3. Rang war dabei eher Motivation denn Ärgernis.

Im Auftaktmatch traf Philipp auf den Pobershauer Eulitz, gegen den er bei der Landesmeisterschaft noch knapp 2:3 verloren hatte und konnte dank starken Spiels und eines 3:1 erfolgreich Revanche nehmen. Im 2. Spiel gegen den Dresdner Marz verhielt es sich ein wenig wie in Vorrundenspiel 3 – ein paar Fehler zu viel, ein stark spielender Gegner führten zu einem recht deutlichen 0:3. Motiviert, dies im nächsten Spiel besser zu machen, trat Philipp gegen den Grumbacher Günzel, der eine recht starke Vorhand hatte, konzentriert und auf seine Stärken besonnen an und konnte vor allem im Rückhandduell, das der Gegner wohl als Schwäche ausgemacht zu haben schien, Druck erzeugen und mit 3:1 siegen, wodurch ein Platz unter den Top 10 sicher war. Abschließend wartete mit G. Schmiedecke von Clara Zetkin ein alter Bekannter aus Leipzig, gegen den Philipp mehrfach nah dran war, aber bisher nicht siegen konnte. Dies sollte geändert werden, wobei sein Gegenüber taktisch anders als sonst agierte und mehr Wert auf sicheres Schupf- und Blockspiel legte, was Philipp etwas überraschte und die ersten beiden Sätze verlieren ließ. In Satz 3 konnte er mit einem 11:7 zurückschlagen, ehe Satz 4 hin und her ging und bedauerlicherweise in einem 9:11 endete, wodurch auch das Spiel 1:3 verloren war.

Unterm Strich stand ein ganz starker 9. Platz beim Landespunktwertungsturnier, für den Philipp unser Herzlichster Glückwunsch gebührt!

Positiv war zudem, dass er ebenfalls aufzeigen konnte, dass noch mehr Potential in ihm schlummert und hoffentlich nach und nach geweckt werden kann.

–> ein paar Bilder folgen demnächst in unserer Galerie

3. Herren – Niederlagen und Diebstahls-Frust

Am vergangenen Freitag sowie am gestrigen Montag standen für unsere 3. Herrenmannschaft die nächsten beiden Spiele an, in denen man einerseits weiterhin Erfahrungswerte sammeln, andererseits aber auch Punkte mitnehmen wollte.

Los ging es am Freitag bei den Leutzscher Füchsen 15, bei denen man an einem Tag vor dem Wochenende immer auch den Einsatz von Nachwuchsspielern auf der Rechnung haben sollte. Dies macht die Gegner zwar einerseits vermeintlich stärker, andererseits hat man so auch einmal neue Erfahrungen.

Auf eines dieser neuen Erlebnisse hätte unser Team dabei jedoch gern verzichtet. Nach dem Spiel stellte sich heraus, dass man Saskia in der Umkleide den kompletten Rucksack inkl. der Wertsachen (Geldbörse etc.) entwendet hatte. Die Aussage der Gastgeber, dass dies zum wiederholten Mal vorkäme, rang unserem Team dann auch nur ein fragendes Kopfschütteln ab – nach dem Motto „Dann sagt doch mal vorher nen Ton!“. Schade!

Im Spiel selbst traten für uns Klaus, Stefan A, Steffen G sowie die unglückliche Saskia an und wollten zumindest ordentlich auftreten gegen die mit 3 Nachwuchsspielern antretenden Gastgeber.

Die Doppel begannen dabei ungünstig – Klaus und Steffen hielten zwar ordentlich mit und errangen 2 Sätze – zum Sieg reichte das jedoch ebensowenig wie bei Stefan und Saskia, die klar 0:3 unterlagen.

In den folgenden ersten beiden Einzelrunden setzte sich der Negativlauf bedauerlicherweise fort – lediglich 2 Sätze konnten erkämpft werden, so dass recht schnell ein 0:10-Zwischenstand erreicht war.

In der Schlussrunde war das Ziel daher, nicht völlig unter die Räder zu kommen. Dies gelang bis zum 0:13 nicht – erst dann war es endlich Stefan A, der durch ein 3:1 zumindest den Ehrenpunkt holte.

Unterm Strich stand eine ärgerliche 1:13-Niederlage, die vor allem ob der Geschehnisse in der Umkleide einen äußerst faden Beigeschmack hinterlässt, wobei wir alle Saskia die Daumen drücken, dass sich vielleicht doch das Diebesgut wiederfinden lässt oder wenigstens die bürokratischen Notwendigkeiten (Ausweise etc.) schnell und unkompliziert vonstattengehen.

Die Möglichkeit zur Rehabilitation ergab sich für das Team beim Heimspiel am gestrigen Montag, wobei mit Fortuna Thekla 6 ein sehr erfahrener und starker Gegner auf Stefan A, Florian, Steffen G und Philipp treffen würde.

Die Doppel begannen verheißungsvoll – Stefan und Steffen holten einen schönen 3:1-Sieg, während sich Florian & Philipp 1:3 geschlagen geben mussten – 1:1-Zwischenstand.

Leider setzte sich die Partie anschließend mit vielen knappen Ausgängen gegen unser Team fort.

In der 1. Einzelrunde unterlag Stefan, der ein 0:2 aufgeholt hatte, knapp mit 9:11 im Entscheidungsdurchgang und auch Florian verlor 2 von insgesamt gespielten 4 Sätzen erst in der Verlängerung zum 1:3. „Unten“ musste sich Steffen seinem Gegenüber in 3 engen Sätzen geschlagen geben, wobei man nicht so richtig wusste, warum er diese  verloren hatte und Philipps klare Niederlage besiegelte den 1:5-Zwischenstand.

In Einzelrunde 2 setzte sich Stefan’s Dilemma fort – 4 Sätze, 3x 9:11 (einmal durch Verzählen auch selbst verursacht) führten zum 1:6 und Florians enges 2:3 zum 1:7. Den Hauch einer Hoffnung durfte Steffen durch einen 3:1-Sieg, der zugegebenermaßen ebenfalls sehr knapp ausfiel, am Leben erhalten, ehe Philipps hin und her wogendes 1:3 die Gegner jubeln ließ.

So hatte Einzelrunde 3 – wie so oft – reinen kosmetischen Charakter und beglückte unser Team immerhin mit 2 weiteren Zählern, die Stefan A durch ein 3:0 und Florian durch ein 3:2 holten, während Philipp 0:3 und Steffen wieder mal betrüblich 2:3 verloren.

Summa summarum durften unsere Gäste von Thekla 6 damit einen 10:4-Triumph bejubeln, wobei sich unsere Mannschaft tapfer schlug, gut mithielt und hoffentlich beim nächsten Spiel am kommenden Mittwoch bei Blau Weiß Lindenau 7 mehr Zähler holen kann.

–> siehe auch hier